Welterschöpfungstag: Die Erde weint

Gestern war der Welterschöpfungstag (Earth Overshoot Day), ab heute verbrauchen wir unserer Ressourcen nur noch auf Kredit. Die Ausbeutung unseres Planeten geht immer schneller als sie sich davon erholen kann, die Erde weint.

Lag der erste Welterschöpfungstag 1987 noch beim 19. Dezember, ist es diesem Jahr bereits der 2. August. Doch was sind die Folgen? Ernteausfälle und steigende Meeresspiegel aufgrund des Klimawandels. Plastikmüll in den Meeren und Artensterben, da der Natur kein Raum für eine Regeneration bleibt.

Wenn wir so weiterleben, brauchen wir eine zweite Erde. Die Folgen werden auf die nächste Generation abgeschoben. Während überall auf dem Globus die Konsequenzen dieser Entwicklung zu spüren sind, bleibt die Devise: „Immer schneller, immer weiter, immer höher.“ bestehen!

Am deutlichsten sind wohl im Moment der CO2 Anstieg und der Klimawandel zu erkennen. Um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten, muss schnell und konsequent der Ausstoß von Treibhausgasen gesenkt werden. Dies geht nur mit einem sofortigen Kohleausstieg, dem Ausbau erneuerbarer Energiene sowie der Förderung alternativer Antriebe.

Während die große Koalition vor sich hindümpelt und Klimapolitik nur zum Inhalt von Sonntagsreden macht, fordern die Grünen: „Kohleausstieg und Elektromobilität bis 2030!“.

 

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